Daisy was here…
Nicht, daß hier die Vermutung aufkommt, wir (ich) hätten hier fremden Frauenbesuch… nein, nein, ich meine das Schneetief Daisy, welches sich gerade wieder von uns verabschiedet.
Gehen wir mal drei Tage zurück und betrachten die Medien, wie die über Daisy berichteten. “Schneechaos”, “Unwetterwarnung”, “Vorräte für drei bis fünf Tage…”, “…nicht mit dem Auto fahren” (ok, das würde ich jetzt auch sagen, aber das ist ein anderes Thema…), “Massiv erhöhte Unfallgefahr”, “Stromausfälle”, “Wir werden alle störben!!11!!einself” und so weiter und so fort…
Tja, und nun schaue ich auf die letzten drei Tage zurück und bemerke, wir leben noch! Ja, es liegt eine schöne Menge Schnee draußen und ja, es ist stellenweise recht unangenehm, sich draußen aufzuhalten, aber daß es jetzt dem Emmerich-Szenario in “The Day After Tommorrow” nahekommt, wo die halbe Welt durch Schneemassen von jeglicher Versorgung abgeschnitten ist, keine Spur. In Gegenden wie z.B. Kanada, wo es um diese Jahreszeit so um die -40° sind und Schneehöhe in Metern angegeben wird, hat man für unsere Verhältnisse warscheinlich gerade mal ein müdes Lächeln übrig.
Richtig dumm wird es erst dann, wenn es plötzlich fette Plusgrade gibt, und der ganze weiße Mist auf einmal abtaut. Dann müssen wir uns schon eher warm anziehen, oder besser gesagt, Wasserfest!
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