“Back to the roots”…

…oder “Wieder beim Chamäleon!”
Nachdem ich jetzt eine ganze Weile mit sidux als Betriebsystem unterwegs (und vollends zufrieden) war, hat es mich jetzt dann doch wieder zur SuSE (ok, es heißt *openSuse*, ich weiß…) gezogen.
sidux ist sicherlich ein Betriebssystem, welches seines gleichen sucht: schnell, aktuell (um nicht zu sagen BleedingEdge) und für eine Debian SID Distribution “rockstable”. Allerdings habe ich gemerkt, daß mir sidux *zu* schnell ist. Nicht Performance-technisch, aber in der Geschwindigkeit, in der sich die SID-Repos ändern. Habe ich anfänglich noch 2 Male in der Woche ein *dist-upgrade* gefahren, waren es jetzt nur noch alle vier Wochen. Das war für mich der Hinweis, das eine “RollingRelease”-Distribution vielleicht doch nicht ganz das richtige ist. Offensichtlich brauche ich doch nicht alles in der absolut neuesten Version.
Die Entscheidungskriterien zu SuSE zurückzugehen war einerseits die absolut beste KDE-Integration, die ich bisher gesehen habe, andererseits hat SuSE in der Version 11.0 einen ordentlichen Sprung nach vorne gemacht. Alleine das *deutlich* an Geschwindigkeit optimierte Paketmanagement (*zypper*). Das kann sich mittlerweile schon fast mit Debians “apt-get” messen. Sowohl von der Performance, als auch in der Einfachheit.
Ich hatte die Susi schon vor einiger Zeit (11.0 Beta irgendwas) getestet und war da schon sehr positiv überrascht. Einzig an YaST muss ich mich erst wieder gewöhnen und nicht, wie sonst, in irgendwelchen Config-Files “rumwüten”. ;-)
Die Installation zeigte sich, wie von SuSE gewohnt, sehr gut strukturiert und domkumentiert (endlich wieder eine Paketauswahl *vor* der Installation) und auch die Performance ist nicht zu verachten und wenn, dann nur knapp unter der der sidux-Installation.
Seit sidux fahre ich mein Linux nun auch meinem Prozessor gerecht, sprich in der 64bit Version. Wirkliche Schwierigkeiten sind mir nicht untergekommen, vielleicht, daß mal ein Paket nicht in 64bit vorhanden war. Aber selbst die potentiellen Problemkandiaten wie Flash oder Java laufen hier wie geschmiert. Ich kann also nur jedem empfehlen, ein 64BitLinux zu installieren (die entsprechende Architektur vorausgesetzt latürnich).
Ich bin gespannt, was die Susi für Überraschungen für mich offenhält…

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