KDE4

Desktopblogging – Zweiter Versuch…

… mit Bilbo Blogger

Mal schaun’, wie es diesmal wird. Der Editor sieht schon mal ganz nett aus (sowohl WYSIWYG als auch HTML-Editor vorhanden), es ist sogar möglich, sich eine Vorschau geben zu lassen. Dazu kommt eine gute Integration in KDE (Qt4 wird verwendet). Jetzt bin ich noch gespannt, ob das Hochladen von Bildern klappt…

//edit: Scheint zu klappen, alleine das verlinken eines Bildes auf eine größere Version geht anscheinend nicht so ohne weiteres. Ich glaub, das teste ich noch ne Weile.

Geht das auch ohne Browser…?

Ich habe das Blog auf Wordpress umgestellt und versuche nun mal, ob es wirklich funktioniert, über KDEs Kontact-Suite (genauer KJournal) Blogeinträge zu verfassen.
Das ist sicherlich nicht die ultimative Lösung, da der Texteditor kein WYSIWYG-Editor ist und sich damit eher nur für “den kurzen Eintrag zwischendurch” eignet. Alternativ gibt es dann noch KBlogger, allerdings will das nicht so richtig bei mir, scheint noch recht Buggy zu sein. Ich werd das mal weiter verfolgen…

//edit:
Das klappt zwar prinzipiell, allerdings nur in sehr begrenzten Maße. Es ist z.B. nicht möglich, HTML zu verwenden, da die dafür benötigten Sonderzeichen ( z.B. < und >) falsch formatiert werden und damit z.B. das setzen eines Links nicht möglich ist. Nun ja, war einen Versuch Wert, vielleicht finden sich noch andere, bessere Alternativen, um Blogeinträge über eine Desktopsoftware zu verfassen.

The Freeze is over!

Nein, nicht der Winter ist vorüber (obwohl ich dem ganz und gar nicht abgeneigt wäre), sondern heute wurde Debian GNU/Linux 5.0 “Lenny” veröffentlicht und der damit verbundene Versionsfreeze in den Debianquellen aufgehoben.

Seit geraumer Zeit war es in den Repositorien von “sid” verhältnismäßig ruhig, da keine neuen Versionen mehr nach “testing” (formaly known as “lenny”) reinkamen. Dadurch wurde aus “sid” (eigentl. “unstable”) mehr oder weniger “testing” und Pakete, welche eigentlich in “sid” sein sollten (z.B. OpenOffice.org 3, Gimp 2.6, KDE4, u.v.m.) dümpelten nun in “experimental” vor sich rum.
Durch diese Verschiebung der Eigenschaften war es in Debian “sid”-basierenden Linuxdistributionen (sidux) verhältnismäßig “stabil”, das heißt, es gab kaum Veränderungen und wenn, dann waren diese von ralativ harmloser Natur.
Das wird sich nun ändern, denn jetzt fließen alle Pakte, die für “sid” bestimmt waren/sind, aber Aufgrund des freeze in “experimental” zwischenlagerten, nach “sid”, was in den nächsten Wochen für einige Unruhe sorgen wird. Einige der größeren Veränderungen sind zum Beispiel die komplette Umstellung auf KDE4 (4.2), oder die Umstellung auf Xorg 7.4. Das kann für reichlich Unruhe sorgen, daher sollte ein “dist-upgrade” nur mit äußerster Vorsicht gemacht werden.
Das sidux-Team ist sich dieser besonderen Umstände bewußt und wird sich bemühen, eventuelle Schwierigkeiten zu umgehen, oder aber rechtzeitige Warnungen herauszugeben. Wer aber auf der halbwegs sicheren Seite stehen will, sollte in den nächten 2-4 Wochen auf ein “dist-upgrade” verzichten. Bis dahin sollten die gröbsten Wellen in “sid” halbwegs geglättet sein.
Ich habe unsere Maschinen vor kurzem erst einem Update unterzogen, habe damit also erst einmal eine gute Basis. Danach werde ich aber auch ein wenig Hand anlegen müssen, da ich Katrins Rechner auf KDE4 umstellen muß (was ein wenig Handarbeit erfordert) und auch meiner Kiste ein wenig Aufmerksamkeit schenken, da sich durch den Einzug von KDE4 in “sid” auch das Konfigurationsverzeichnis von ~/.kde4 auf ~/.kde ändern wird. Nun ja, Backups werden regelmäßig gemacht, somit sehe ich dem eher gelassen entgegen.

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