Urlaub

Mal wieder was von mir

Es ist ja (wieder mal) recht ruhig geworden hier, ich weiß, jedoch ist der “Kuß der Muse” ein nicht ganz so alltägliches Ereignis. Immerhin habe ich mir schon eine Liste angelegt, mit Dingen, die eventuell “blogbar” sind, um diese nach und nach abzuarbeiten. Ein paar Dinge davon habe ich schon weiter unten zum Besten gegeben.

Zur Bundestagswahl habe ich mich bewußt bedeckt gehalten, haben doch unzählige Blogs darüber én detail berichtet (mehr oder weniger objektiv) und außerdem waren auch die Medien voll davon, so daß man das Ergebnis nur schwer nicht mitbekommen haben konnte. Glücklich bin ich sicherlich damit nicht, werde aber erst einmal abwarten, was da kommt, bevor ich mir Gedanken dazu mache. Allerdings erwarte ich keine Verbesserung der allgemeinen Situation in “Germoney”, eher sehe ich weitere Restriktionen und finanzielle Belastungen auf uns zukommen….

Ein Ereignis, welches fast unbemerkt an mir vorbeigezogen ist, war mein Urlaub Ende September. Ganze zwei Wochen sollten es gewesen sein. Doch irgendwie ist hier (auch wieder mal) der Ausnahmezustand losgebrochen. Die ersten fünf Tage des Urlaubes haben wir mit einem hochfiebernden Männlein verbracht – Mittelohrentzündung – und da kommt er natürlich auch nach dem Papa, wenn krank, dann richtig! Danach ein paar wenige Tage “normales” Leben, in denen wir die Dinge das Alltags erledigen konnten. Was aber – man konnte es bei uns fast schon erahnen – nicht lange anhielt, da die Mittelohrentzündung bei Elias wiederkam und das mit Pauken und Trompeten. Letzendlich habe ich dann ein Wochenende mit Elias im Krankenhaus verbracht. Und das ist kein ganz so großer Spaß, für alle Beteiligten! Es ist nicht einfach, ein 1 3/4 Jahre altes, trotz Fieber sehr aktives kleines Männchen den ganzen Tag bei Laune zu halten, denn da er ja eine Infusion liegen hatte, konnte er nicht alleine umherwandern, sondern ich mußte ständig mit dem Infusionsständer hinter/vor/neben ihm herlaufen. Und die Nacht erst…. Elias hat zwar einigermaßen geschlafen, ich aber mußte mich mit einer Sitz-/Liegekombination abmühen, um eine einigermaßen bequeme Position hinzubekommen. Mein Rücken hat es mir nicht gedankt… :-/

Tja, und dann ging auch schon wieder das Arbeiten los. Schlechte Patienten, übelgelaunte Kollegen, Besprechung hier, Gespräche dort, undsoweiterundsofort…

Der nächste Urlaub kommt bestimmt (und mit ihm bestimmt auch die nächste Katastrophe… Vielleicht zur Abwechslung mal Katrin krank, oder Emily, oder das #§$”§’%&# Auto…)… 8-)

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Ich war in Mordor!

Beim nachverfolgen meiner anno ‘96 gemachten Radtour durch Neuseeland mit GoogleEarth 5.0, bin ich über einen Wikipediaeintrag gestolpert. Diesem habe ich entnehmen können, daß mich meine Tour damals auf den Schicksalsberg geführt, jenen düsteren Ort, an dem J.R.R. Tolkien’s Sauron die Ringe der Macht geschmiedet hat, um damit Mittelerde zu unterwerfen.
Die Rede ist vom Mt. Ngauruhoe, welcher in Peter Jackson’s Verfilmung des Herrn der Ringe, den Schicksalsberg darstellt.
Mit 2291 Metern nicht der höchste und auch nicht der anspruchsvollte Berg in Neuseeland, aber durch seine “sandige” Beschaffenheit ein kraftraubender Geselle, der einem das Gipfelstürmen nicht gerade einfach macht. Aber die Aussicht von da oben war grandios, es war ein wolkenloser Tag und man hatte einen wunderbaren Überblick über den gesamten Tongariro-Nationalpark.
So siehts in GoogleEarth aus:

Mt. Ngauruhoe in GoogleEarth

Und hier bei Wikipedia:
Mt. Ngauruhoe

Irgendwann werden wir uns wiedersehen….